Die Börse 2017, wie wird sie sich verändern? - direktbanken-vergleich.at

Börsentrends 2017

 In Allgemein

Die Börse 2017, wie wird sie sich verändern? Hier 4 Trends für das kommende Jahr.

Vermutet wird, dass 2017 das Jahr der sogenannten politischen Börsen werden wird. Die größten Einflussfaktoren in diesem Jahr werden sein: Trump und die US-Wirtschaft, die EZB und seine Anleihenkäufe und Chinas Umgang mit deren Wirtschaft.

Trend 1: US-Wirtschaft
Es wird erwartet, dass die US-Wirtschaft im Jahr 2017 um 2,0 Prozent steigen wird. Wegen der weiterhin expansiven Geldpolitik der Notenbanken in den USA wird ein solides Wachstum der Wirtschaft erwartet. Gebremst werden könnte das Wachstum etwas durch den zuletzt starken US-Dollar. Nominal sollte die US-Wirtschaft jedoch um weitere 4,3 Prozent wachsen, was bedeutet, dass die USA weiterhin ein interessanter Wachstumsmarkt für so manche DAX-Unternehmen bleiben wird.

Trend 2: EZB
Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen wird auch heuer nicht über 1 Prozent steigen und dass wegen der anhaltenden Anleihenkäufe der EZB. Erwartet wird eine 1,1-prozentige Inflation, die weiterhin signifikant unter dem angepeilten Ziel der 2,0 Prozent für 2017 liegt. Die EZB hat jedoch schon neue Pläne, welche beinhalten, dass bis Ende 2017 jedes Monat Anleihen im Wert von 60 Milliarden Euro gekauft werden.

Trend 3: Chinas Wirtschaft
Das Wachstum von China wird 2017 auf 6,5 Prozent geschätzt und liegt somit relativ hoch. Trotz vieler Befürchtungen, das Wachstum der chinesischen Konjunktur könnte einbrechen, hielt sie sich auch letztes Jahr relativ stabil. Der Konsum wird zusätzlich mit den momentan niedrigen Zinsen gestärkt. Auf lange Sicht gesehen schweben dennoch ein paar graue Wolken über der Wirtschaft Chinas. Die enorm hohee Verschuldung vieler Unternehmen in China ist ein Risikofaktor für den DAX und dessen Unternehmen.

Trend 4: Europa
Das Wirtschaftswachstum in Europa wird weiterhin standhaft bei ca. 1,5 Prozent bleiben. 2016 war ein überraschend starkes Jahr für die europäische Wirtschaft, denn sie stieg um knappe 1,6 Prozent. Der Konsum wird weiterhin mit niedrigen Zinsen bestärkt werden, was auch der Grund für das 1,5 Prozent prognostizierte Wachstum ist. Bei einem nominalen Wachstum von 2,5 Prozent werden viele der DAX-Unternehmen wieder Richtung Europa blicken.

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