CFD: Contracts for Difference Erklärung - direktbanken-vergleich.at

CFD

Was ist CFD-Trading?

Seit der Entwicklung des Internets haben sich viele Möglichkeiten aufgetan, schnell an Gewinn zu kommen. Eine davon ist der CFD-Handel.

CFD steht für „Contracts for Difference“ – zu deutsch: Differenzkontrakte. Sie sind hochspekulativ und eignen sich weniger für Trading-Neulinge. Interessanter sind sie für gut informierte und erfahrene Anleger. Ihnen muss bewusst sein, dass mit den erhöhten Gewinnchancen auch erhöhte Risiken einhergehen. Selbst bei Profis ist der Handel mit CFDs sehr spekulativ. Das kommt daher, dass sie mit geringem Eigenkapital große Handelspositionen am Markt eröffnen können. Deshalb lassen sich erhebliche Risiken oft nicht vermeiden.

Entwickelt wurden CFDs von Brian Keelan und Jon Wood in den 1990-er Jahren. Keelan und Wood nahmen einfach ein bereits vorhandenes Finanzinstrument und erweiterten es.

Der Erwerber eines CFDs ist im Gegensatz zu Aktieninhabern nicht an einem Unternehmen beteiligt, er besitzt lediglich eine Art „Börsenwettschein“. CFDs gehören zur Gruppe der finanziellen Differenzgeschäfte, was bedeutet, dass CFD-Anleger ausschließlich an der Kursentwicklung interessiert sind. Die CFD-Inhaber spekulieren also auf steigende oder fallende Kurse bei Aktien, Indizes, Rohstoffen, Währungen und Staatsanleihen. Der Kurs von CFDs leitet sich als sogenanntes Derivat von einem Basiswert (Underlying) ab.

CFD Broker Vergleich

Die CFDs gehören zu den derivativen Finanzinstrumenten, also hochspekulativen Instrumenten. Suchen Sie Ihren CFD-Broker ganz einfach hier.

Welche Kosten entstehen beim CFD-Handel?

Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, welcher beim Handeln mit CFDs bezahlt werden muss. Der Kaufkurs wird auch Briefkurs genannt und der Verkaufskurs ist auch als Geldkurs bekannt. Der Ankauf von CFDs erfolgt immer mit dem höheren Briefkurs und wird mit dem niedrigeren Geldkurs wieder verkauft.

Haltekosten

Haltekosten fallen dann an, wenn eine Position nach 17:00 Uhr New Yorker Zeit gehalten wird. Hat die Position jedoch einen festen Ablauftermin, dann sind die Kosten im Produktpreis beinhaltet. Dieser repräsentiert die Kosten für das „Halten“ des Grund- oder Basiswertes und das „Ausleihen“ eines Teils des Positionswertes. Der Produktpreis wird für den gesamten Wert der Position errechnet.

Marktdaten-
gebühren

Bei manchen Anbietern kann eine Marktdatengebühr entstehen. Diese bedeutet: Wenn Sie entweder Traden oder sich die Kursentwicklung für Ihre Aktien-CFDs ansehen wollen brauchen Sie für manche Länder ein dazu passendes Kursdaten-Abonnement. Dies könnte z.B. der Fall bei Kursen für australische, italienische, norwegische und britische Aktien-CFDs sein.

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