Addiko Gruppe veröffentlicht 1Q21 Ergebnis: Nettogewinn von €5,0 Mio. in herausforderndem Umfeld - direktbanken-vergleich.at

Addiko Gruppe veröffentlicht 1Q21 Ergebnis: Nettogewinn von €5,0 Mio. in herausforderndem Umfeld

 In Allgemein

1Q21 Ergebnis nach Steuern von €5,0 Mio. (1Q20: €-8,4 Mio.)
• Risikokosten bei €-4,1 Mio. oder -0,12% (1Q20: €-14,4 Mio. oder -0,38%)
• Operatives Ergebnis bei €11,3 Mio. (1Q20: €14,3 Mio.), was auf ein geringeres
Kreditvolumen sowie Einmalkosten und Bonusrückstellungen in 1Q21 zurückzuführen ist
• NPE-Volumen auf €230 Mio. gesunken, NPE Quote bei 3,3% stabil (2020: 3,5%),
NPE-Deckung durch Risikovorsorgen bei 75,6% (2020: 73,6%)
• CET1 Quote mit 20,0% weiterhin stark (IFRS 9 fully-loaded CET1 Quote bei 19,2%) nach
Abzug der genehmigten Dividende
• 1Q21 EPS bei €0,25, erste Dividendentranche von €0,36 pro Aktie am 4. Mai 2021
ausgeschüttet
• Weitere bedingte Dividende von bis zu €2,03 je Aktie genehmigt und neues
Aufsichtsratsmitglied in der Hauptversammlung am 26. April 2021 gewählt
• Herbert Juranek als neuer CEO ab 1. Mai 2021

Wien, 5. Mai 2021 – Die Addiko Gruppe, eine auf Konsumenten und SME spezialisierte Bank mit
Hauptsitz in Österreich, hat heute ihr Ergebnis für das erste Quartal 2021 veröffentlicht und einen
Nettogewinn von €5,0 Mio. erzielt, wobei sich die Risikokosten auf einem im Vergleich zur
Geschäftsentwicklung angemessenen Niveau befinden. Trotz der allgemeinen Verbesserung des
makroökonomischen Umfelds und der Geschäftstätigkeit der Kunden bleibt Addiko angesichts
teilweiser Lockdowns und des frühen Stadiums der Erholung vorsichtig.

Die CET1 Quote blieb mit 20,0% weiterhin stark (19,2% IFRS 9 fully-loaded), wobei die genehmigte
Dividende von bis zu c. €46,6 Mio. bereits von der aktuellen Kapitalquote abgezogen wurde. Die
erste Dividendentranche von c. €7 Mio. wurde am 4. Mai 2021 ausgeschüttet. Insgesamt konnten
die stabile Finanzierungsbasis und die solide Liquidität beibehalten werden.

„Der Nettogewinn von €5,0 Mio. in 1Q21 ist das dritte positive Quartal in Folge nach dem
Ausbruch der globalen Pandemie und eine solide Leistung. Die abgeschlossene Auszahlung der
ersten Dividende von Addiko seit der Notierung ist eine wichtige Erfüllung unserer
Verpflichtungen. Ich bin stolz darauf, die Bank mit einer soliden Finanzlage an das neue
Management übergeben zu können. Es war mir ein Privileg und eine Ehre, in diesen
herausfordernden Zeiten als CEO der Gruppe zu fungieren.“, sagte Csongor Németh, Mitglied des
Vorstands der Addiko Bank AG.

„Addiko lieferte ein solides Ergebnis für das erste Quartal 2021. Ich möchte Csongor und seinem
Team für seine Leistungen in den letzten Jahren und für die Schaffung einer guten Grundlage für
die Zukunft danken. Ich freue mich darauf, den Vorstand von Addiko zu leiten, um die etablierte
Strategie weiter zu beschleunigen und zusätzliche Wachstumschancen zu generieren, wobei der
Schwerpunkt auf Addikos Kerngeschäft der digitalen Kreditvergabe für Consumer und SME sowie
auf Kostenoptimierung liegt.“, sagte Herbert Juranek, CEO der Addiko Bank AG.

Das erste Quartal 2021 im Überblick
Der Nettogewinn (Ergebnis) nach Steuern von €5,0 Mio. (1Q20: €-8,4 Mio.) enthielt Risikokosten
von €4,1 Mio. oder -0,12% (1Q20: €-14,4 Mio.). Trotz der Verbesserung des makroökonomischen
Umfelds hat Addiko den im Jahr 2020 gebildeten IFRS 9 Post-Model Overlay nicht aufgelöst. Das
operative Ergebnis verringerte sich um c. 21% im Jahresvergleich auf €11,3 Mio.
(1Q20: €14,3 Mio.), was auf ein geringeres Kreditvolumen sowie Einmalkosten und Rückstellungen
für leistungsbasierte Boni zurückzuführen ist.

Der Anteil der beiden Fokusbereiche Konsumenten und SME stieg auf 66% der
Bruttokundenforderungen (2020: 65%). Der Gesamtumfang der Bruttokundenforderungen
(performing) betrug €3.556 Mio. (2020: €3.604 Mio.), in erster Linie als Folge der vorsichtigen
Kreditvergabe in der Krise sowie des planmäßigen Abbaus der Nicht-Fokusbereiche. Das Volumen
der Fokusbereiche kehrte im ersten Quartal 2021 trotz eines herausfordernden
makroökonomischen und geschäftlichen Umfelds auf den Wachstumspfad zurück.

Das Nettozinsergebnis ging um 7,5% auf €41,9 Mio. (1Q20: €45,3 Mio., 4Q20: €43,0 Mio.) zurück,
die entsprechende NIM betrug 2,87% (1Q20: 2,99%, 2020: 2,91%). Das Provisionsergebnis
verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0% auf €14,8 Mio. (1Q20: €15,3 Mio.), was eine Folge
der geringeren Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Quartal des Vorjahres war. Die
Betriebsaufwendungen stiegen im Jahresvergleich um 2,0% auf €-44,4 Mio. (1Q21: €-43,5 Mio.),
was auf Bonusrückstellungen für 1Q21 und Kosten im Zusammenhang mit Änderungen im Vorstand
zurückzuführen war. Die daraus resultierende Cost-Income-Ratio lag im ersten Quartal 2021 bei
78,2% (1Q20: 71,9, 2020: 72,4%).

Die notleidenden Bruttokundenforderungen (NPE) ging auf €230,0 Mio. (2020: €243,7 Mio.)
zurück. Die NPE-Quote betrug 3,3% (2020: 3,5%) bei einer höheren NPE-Deckung durch
Risikovorsorgen von 75,6% (2020: 73,6%). Die NPE-Quote auf on-balance loans verringerte sich auf
5,7% (2020: 5,9%). Die stabile oder bislang rückläufige NPE-Entwicklung ist das Ergebnis der
robusten Qualität der Kreditportfolios und des umsichtigen Risikoansatzes von Addiko, wird aber
auch durch das verbleibende Exposure in Moratorien beeinflusst.

Das gesamte Exposure in Moratorien betrug unverändert €165 Mio. (2020: €164 Mio.) aufgrund
eines neuen Moratoriums in Serbien (plus €30,4 Mio. in 1Q21) und geringfügiger Zuwächse in
anderen Ländern. Insgesamt entspricht dies 2,4% des gesamten Exposures der Addiko Gruppe zum
Ende von 1Q21 in Moratorien, wobei mehr als 93% des Kreditportfolios keinen Zahlungsverzug
aufwiesen.

 

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